Verdrängte Wahrheit

"Wenn das Unmöglich ausgeschlossen wird, muss das,
was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unglaublich
sie auch
klingen mag!"   Sir Arthur Conan Doyle


Sir Arthur Conan Doyle meinte, die Wahrheit extrahieren zu können, indem er Unmögliches ausschließt.
Das klingt vernünftig, setzt jedoch voraus, dass das Unmögliche als solches wahrgenommen und auch
akzeptiert wird, doch davon kann in der Physik aber keine Rede sein.

Hier wird allzu oft selbst dann widerspruchslos abgenickt, wenn offenkundig Unmögliches oder äußerst
Zweifelhaftes als Wahrheit verkauft werden soll. Das ist beim optischen Dopplereffekt so, den man mit
einen relativistischen Effekt erklären will, bei der beschleunigten Expansion des Universums, wo man
als Ursache an eine Dunkle Energie denkt, und auch bei einer Erscheinung beim Erde-Mond-System,
die Newtons Ansicht, die Gravitation beruhe auf einer Anziehungskraft der Materie, widerlegt.

Die Naturerscheinung, die Newtons Irrtum offenbart

Erde und Mond ziehen sich gegenseitig an. So jedenfalls ist es seit Newtons Gravitationsgesetz
festgeschrieben und wird auch so gelehrt. Tatsächlich ist mit bloßem Auge erkennbar, 
wie sich
das Wasser der Meere dort
in Richtung Mond bewegt, wo jener über der Erde steht.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn es kommt auch stets auf der gegenüber liegenden Seite
der Erde zu einer Flut, so dass ein Küstenort in ca. 25 Stunden zweimal davon betroffen ist.

Wie ist das möglich? Müsste sich das Wasser nicht stets zu der dem Mond zugewandten Seite hin
bewegen, so dass auf der anderen Seite immer Ebbe ist? Das ist ein Widerspruch, der jedoch
Newton nicht abhielt, zu unterstellen, dass die Gravitation eine Anziehungskraft ist.

Heute ist bekannt, woraus die "Gegenflut" resultiert, nämlich daraus, dass die Erde, neben der
Rotation um ihre Achse, eine an den Mond gebundene Zweitrotation (Revolution) vollführt, indem
sie sich mit diesem um einen gemeinsamen Schwerpunkt (Baryzentrum) dreht, der außerhalb
ihrer eigenen Achse liegt (Bild 1. rechts), so dass eine durch Unwucht verursachte Fliehkraft
auftritt, die auf der dem Mond abgewandten Seite der Erde eine Flut bewirkt.


Bild 1. links
Zwei-Körper-System
(von Zhatt) Der große Körper führt eine Exzenterbewegung aus, weil das Baryzentrum in Richtung  kleiner Körper verlagert ist.



Bild 2. rechts

Das Baryzentrum und die
Gezeitenkräfte der Erde


Das alles ist also inzwischen hinreichend erklärt und es macht auch Sinn, weshalb sich offenbar kaum
jemand veranlasst sieht, sich weitergehende  Gedanken darüber zu machen. Würde man dies, käme
man unweigerlich zu der Frage,
wie es möglich ist, dass die Unwucht auf der dem Mond angewandten
Seite auftritt und die Erde demnach in diese Richtung verschoben ist, obwohl doch der Mond angeblich
eine Anziehungskraft auf sie ausübt und sie deshalb in seine Richtung ziehen müsste.

Beim Zwei-Körper-System (Bild 1. links) ist das nur möglich, wenn:
1. Das Baryzentrum entweder ein Fixpunkt ist oder keine Kraft einwirkt, die das Gleichgewicht
    zwischen der Fliehkraft des kleinen und der Unwucht des großen Körpers stört;
2. Beide Körper fest miteinander verbunden sind.

Beim Erde-Mond-System ist das Baryzentrum kein Fixpunkt und die Wechselwirkung zwischen
Fliehkraft des Mondes und Unwucht der Erde ist auch nicht ungestört, denn der Mond nähert sich
auf seiner Umlaufbahn der Sonne und entfernt sich dann wieder von ihr, weshalb variierende Kräfte
auf ihn einwirken, die auch die Fliehkraft verändern, so dass seine Umlaufbahn elliptisch ist.

Unter diesen Umständen ist schlichtweg unmöglich, dass der Mond eine Anziehungskraft
gegen
die Erde ausübt. Dann aber kann die Wahrheit nur sein, dass er beständig durch
einen in 
Richtung Erde wirkenden Druck auf seine Umlaufbahn gezwungen wird!

Das heißt, die Verlagerung des Baryzentrums beim Erde-Mond-System widerlegt die Hypothese
von der gegenseitigen Anziehung, so dass auch hier nur der Äther bleibt, der hartnäckig ignoriert
wird, obwohl er auch anhand des optischen Dopplereffekts und der beschleunigten Expansion
des Universums in Erscheinung tritt.

Anmerkung: Unter dem Link "Erde-Mond-System" wird ausführlich erläutert, welche Kräfte hier wirklich wirken.

Jeder kann sich ausmalen, was es für die Physik bedeuten muss, wenn das die Wahrheit ist. Das
wäre das Allerletzte, woran das Physikestablishment denken möchte. Von diesem ist also keine
Einsicht zu erwarten. Da wird eher eine weitere Absurdität in die Welt gesetzt, als das Weltbild
zu verwerfen, das man mit so viel Mühe und Phantasie erschaffen hat.

Sapere aude!

(C) Copyright Giordano B. 110256 Karow, Germany 2018