verschaukelt > vertraut > verkannt > verrannt


"Die Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt!" Kopernikus    -  "Gotteslästerung!" Kirche
"Mikroorganismen übertragen! die Tollwut!" Pasteur   -   "Gibt es nicht, Unsinn!" Kollegen        
"Mein Düsenantrieb ist die Zukunft!" Whittle    -   "Brauchen wir nicht!" Ministerium
"Die Physik ist auf dem Holzweg!" G. O. Mueller,  Dr. Unzicker, Kashlynski, Freie-Physik
                                                                 -   "Klugscheißer, Besserwisser!" Physikerzunft

Man hat sich eingerichtet und es sich bequem gemacht, in der Physik. Alle sind damit zufrieden, wie es ist.
Jede Störung der bestehenden Ordnung wird allenfalls als lästig empfunden. Selbst der Nachwuchs, der doch
eigentlich vor Tatendrang strotzen sollte, scheint keinerlei Ambitionen zu haben, Unstimmigkeiten auf den
Grund zu gehen und Ungereimtheiten aufzuklären, von denen es einige gibt.


So wird in der Astrophysik mit riesigem Aufwand nach neuen kosmischen Objekten und Erscheinungen
gesucht, während zugleich die beschleunigte Expansion des Universums, die Dunkle Strömung (dark flow)
und die äußerst bemerkenswerte Verlagerung des Baryzentrums beim Erde-Mond-System offenbar keine
allzu großen Kopfschmerzen bereiten.

In der Kernphysik ist man sich sicher, hinreichend Kenntnisse über die nuklearen Prozesse zu haben, will
aber den Umstand, dass thermische Neutronen zur Spaltung des U-235 am besten geeignet sind, mit der lapidaren Erklärung abtun, dass ihre geringe Geschwindigkeit einer Querschnittsvergrößerung der Atomkerne
gleichkommt, obwohl beim U-238 die thermischen Neutronen keine Spaltung bewirken, während sehr 
schnelle Neutronen dies sehr wohl tun.

In der Teilchenphysik schließlich ist man der Überzeugung, nur mit immer größeren Teilchenbeschleunigern
hinreichend Einblicke in die kleinsten Materiestrukturen zu erhalten, macht sich aber über die Bindungskraft
der Elektronen, die mit sehr geringem Aufwand nachweisbar ist und für die Frage der Entstehung von
Elementarteilchenkonstrukten bedeutsam sein dürfte, überhaupt keine Gedanken.
 
 
Kritisch hinterfragen, wissen wollen, was da vor sich geht, einen Zusammenhang herstellen? Fehlanzeige!
Entweder greift hier folgende Wortspielerei, "Wissen ist Macht! Lenin  -  "Nichts wissen macht nichts!" Volk
oder der Spruch, "Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen!".

Hier geschieht wohl eher Letzteres. Es wird sich zu sehr auf das eigene Fachgebiet konzentriert und so
das große Ganze aus den Augen verloren hat, das, was einen Hinweis darauf geben könnte, wenn man
sich in einer Sache verrennt.


Wie die Teilchenphysiker den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Angeblich existieren zwölf Elementarteilchen, sechs Leptonen, sechs Quarks und deren Antiteilchen,
zwischen denen Kräfte durch den Austausch von Eichbosonen wirken. Bei der elektromagnetischen
Wechselwirkung ist dies das masselose Photon,
bei der schwachen Wechselwirkung sind es die
massiven W- und Z-Bosonen, bei der starke Wechselwirkung acht masselose
Gluonen und bei der
Gravitation, so wird vermutet,
das Graviton.
Aus diesen Grundbausteinen setzt sich eine Vielzahl
anderer Teilchen, die so genannten Hadronen, zusammen, die, je nach ihrem Spin, in Mesonen
und Baryonen unterteilt werden. Darüber hinaus geht es um eine
Supersymmetrie, eine Stringtheorie,
einen Higgs-Mechanismus und so weiter und so fort.


Das alles klingt zwar höchst wissenschaftlich, ist aber sehr wahrscheinlich nur heiße Luft, denn bei allen
Teilchenerforschungen und Teilchenmodellen findet ein entscheidender Fakt keine Berücksichtigung:

Elektronen können Bindungen eingehen!

Jeder Physiker dürfte jetzt ganz entschieden den Kopf schütteln, wird doch seit langem gelehrt, dass die
Elektronen eine negative Ladung haben und sich deshalb stets gegenseitig abstoßen. Ein Effekt bei zwei
elektrischen stromdurchflossenen Leiterstücken weist jedoch auf etwas Anderes hin!



 
Bild 1. Die Bindungskraft der Elektronen
Wird bei zwei e. Leiterstücken in Parallelschaltung (links) der Stromkreis geschlossen, lässt sich zunächst
beobachten, dass sie sich gegenseitig abstoßen (links oben). Nach sehr kurzer Zeit kehrt sich das aber
um, kommt es zu einer scheinbaren gegenseitigen Anziehung (links unten).
Dieser Effekt kommt zu Stande, weil die Elektronen während des Fließens eine besondere Ausrichtung
haben, so dass sich ihre Äquatorströmungen (rechts oben) kumulieren, als Spiralströmungen aus den
Leiterstücken austreten und zwischen diesen aufeinander prallen, dann aber in eine Umlaufströmung
mit Sogwirkung (rechts unten) übergehen.

Es ist eine Tatsache, dass sich zwei e. Leiterstücke scheinbar gegenseitig anziehen, wenn sie sich in
Parallelschaltung befinden und der Stromkreis geschlossen ist. Verursacher dieser Scheinanziehung
können nur die Elektronen sein, da der Effekt nur dann auftritt, wenn sie als Strom durch die
e. Leiterstücke fließen.

Demnach ziehen sich nicht die e. Leiterstücke scheinbar gegenseitig an, sondern die 
darin befindlichen Elektronen, sofern ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind!


Wäre es da nicht angeraten, ja zwingend, dass sich die Teilchenphysiker das einmal genauer ansehen
und darüber nachdenken, was da geschieht und welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit die
Elektro ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind!


Wäre es da nicht angeraten, ja zwingend, dass sich die Teilchenphysiker das einmal genauer ansehen
und darüber nachdenken, was da geschieht und welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit die
Elektronen ihre Bindungskraft entfalten, um dann weitergehende Überlegungen anzustellen, ob sich
daraus die Möglichkeit der Entstehung von Elektronenkonstrukten eröffnet?

Sind vielleicht die Protonen und Neutronen solche Konstrukte? Fest steht zumindest, dass sie nicht
massiv sind, sich also aus Teilchen zusammen setzen. Das allereinfachste Konstrukt wäre die
Bindung zweier Einzelelektronen zu einem Elektronenpaar, wie in Bild 1 rechts unten dargestellt.

Hier kann der Äther jedoch von oben und unten in das Unterdruckgebiet einströmen, so dass die Bindung
instabil wäre. Das wird bei den e. Leiterstücken verhindert, weil über deren ganzen Länge ständig die
Elektronen in eine Richtung fließen und deshalb die daraus resultierende Umlaufströmung kein Anfang
und kein Ende bzw. kein Oben und kein Unten hat.

Die Entstehung eines stabilen Elektronenkonstrukts setzt also voraus, dass das Einströmen des Äthers
verhindert wird. Das könnte bei dem Elektronenpaar geschehen, indem sich oben und unten weitere
Elektronen befänden und so das Unterdruckgebiet abschirmen (s. Bild 2 rechts).



Bild 2. Entstehung eines Elektronenkonstrukts durch Abschirmung

Wenn zwei Elektronen eine Umlaufströmung mit Unterdruckzone zu bilden versuchen, erfolgt sofort ein
Druckausgleich, indem Äther von oben und
unten in die Unterdruckzone einströmt. Nicht so, wenn
Elektronen auf mehreren Ebenen
übereinander liegen und so die Unterdruckzone abschirmen.

Ein Elektronenkonstrukt könnte demnach so aussehen:

- Viele Elektronen auf einer Ebene bei gleichem Drehsinn und paralleler Achsstellung, so dass sich
  eine äußere Umlaufströmung bildet und zwischen den Elektronen ein Unterdruck;
- Mehrere Ebenen übereinander liegend, von der Mittelebene ausgehend nach außen hin kleiner
  werdend, wodurch eine Abschirmung nach oben und unten erfolgt.

Das Elektronenkonstrukt hätte folgende Merkmale:

- Die Entstehung der Umlaufströmungen der einzelnen Ebenen verursacht einen Gegenimpuls,
  der das Konstrukt in Rotation versetzt;
- Dadurch wird der Äther nicht nur durch die Rotation der Elektronen aus dem Konstrukt verdrängt,
  sondern auch durch die Masse der Elektronen, da sie sich auf Kreisbahnen bewegen.
- Werden zwei solcher Konstrukte aufeinander geschossen und dadurch Teile abgetrennt, lösen
  sich beide Konstrukte und auch die Bruchstücke sofort in Einzelelektronen auf.


- Fazit

Die Physik ist hinsichtlich der oben genannten drei Teilgebiete wie ein Kartenhaus, eine äußerst komplexe
und fragile Konstruktion, die jede Erschütterung oder Veränderung zum Einsturz bringen könnte. Das
wollen natürlich all jene nicht riskieren, die an seinem Erhalt bzw. Ausbau arbeiten, auch wenn es hier
und da immer mehr zu wackeln beginnt und sich damit immer deutlicher abzeichnet, dass ein Abriss
und Neubau letztlich doch unvermeidbar sind.


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