Verdrängte Wahrheit

"Wenn das Unmöglich ausgeschlossen wird, muss das,
was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unglaublich
sie auch
klingen mag!"   Sir Arthur Conan Doyle


Conan Doyle meinte, die Wahrheit finden zu können, indem er das Unmögliche ausschließt. Was aber,
wenn Unmögliches für möglich gehalten wird, wie etwa, dass sich die Materie angeblich gegenseitig
anziehen soll, sich aber zugleich das Universum immer schneller ausbreitet?

Das mit einer Dunklen Energie erklären zu wollen, klingt eher nach einem Versuch, um jeden Preis
ein physikalisches Weltbild zu retten, das an der Realität vorbei geht, als nach einer ernsthaften
Suche nach der Wahrheit.

Dabei hätte doch schon die Anomalie des Wassers alle Alarmglocken erklingen lassen müssen. Wie
kann es sein, dass die Wassermoleküle im Zuge der Eisbildung festere Bindungen eingehen, obwohl 
sich dabei ihre Abstände vergrößern, wie der damit verbundene Ausdehnungsprozess (11%) bzw. die
Verringerung der Dichte beweisen?

Hier kaschiert der Begriff "Anomalie" eine Unmöglichkeit, die sich aus den Vorstellungen ergibt, die
man hinsichtlich der Wirkung der Anziehungskraft, ganz gleich, ob Masse- oder Ladungsanziehung,
hat. Eine solche "Anomalie" gibt es auch beim Erde-Mond-System.

Wo beim Erde-Mond-System das Unmögliche nicht ausgeschlossen wird

Erde und Mond ziehen sich gegenseitig an. Das ist jedenfalls seit Newtons Gravitationsgesetz
festgeschrieben und wird auch so gelehrt. Tatsächlich ist mit bloßem Auge erkennbar, 
wie sich
das Wasser der Meere dort
in Richtung Mond bewegt, wo jener über der Erde steht.

Seltsamerweise kommt es aber zugleich auch auf der gegenüber liegenden Seite der Erde zu
einer Flut, so dass ein Küstenort in ca. 25 Stunden zweimal davon betroffen ist.

Wie ist das möglich? Müsste sich das Wasser nicht stets zu der dem Mond zugewandten Seite
hin bewegen und deshalb auf der anderen Seite immer Ebbe sein? Hier passt etwas nicht zur
Anziehungshypothese und so wurde denn auch lange herum gerätselt, was da vor sich geht.

Heute ist bekannt, woraus die "Gegenflut" resultiert, nämlich daraus, dass die Erde, neben der
Rotation um ihre Achse, eine an den Mond gebundene Zweitrotation (Revolution) vollführt, indem
sie sich mit diesem um einen gemeinsamen Schwerpunkt (Baryzentrum) dreht, der außerhalb
ihrer eigenen Achse liegt (Bild 1. rechts). Die durch diese Unwucht verursachte Fliehkraft
bewirkt die "Gegenflut".


Bild 1. links
Zwei-Körper-System
(von Zhatt) Der große Körper führt eine Exzenterbewegung aus, weil das Baryzentrum in Richtung  kleiner Körper verlagert ist.



Bild 2. rechts

Das Baryzentrum und die
Gezeitenkräfte der Erde


Das macht Sinn, was die Wirkung der Unwucht betrifft, allerdings dürfte diese in der Form gar nicht
auftreten, wenn sich Erde und Mond tatsächlich gegenseitg anziehen würden!

Das Zwei-Körper-System (Bild 1. links) kann sich nur dann in der dargestellten Weise bewegen, 
wenn das Baryzentrum entweder ein Fixpunkt ist oder keine Kraft einwirkt, die das Gleichgewicht
zwischen der Fliehkraft des kleinen und der Unwucht des großen Körpers stört.

Das Baryzentrum beim Erde-Mond-System ist aber kein Fixpunkt und es kann auch kein ungestörtes
Gleichgewicht zwischen Fliehkraft des Mondes und Unwucht der Erde geben, denn indem der Mond
die Erde umkreist, verändert sich fortwährend seine Entfernung zur Sonne und damit auch deren 
Einfluss auf ihn. 

Unter diesen Umständen ist schlichtweg unmöglich, dass der Mond eine Anziehungskraft
gegen
die Erde ausübt. Wenn aber nicht Anziehung, dann bleibt nur Druck, der den
Mond auf seine Umlaufbahn zwingt!

Anmerkung: Unter dem Link "Erde-Mond-System" wird ausführlich erläutert, welche Kräfte hier wirklich auftreten. 

Das korrespondiert mit der beschleunigten Expansion des Universums, denn auch hier kommt nur
die Wirkung eines Druckes in Betracht. Was aber sollte diesen Druck erzeugen, wenn nicht ein
sich im Universum verteilendes Medium?

Wo das Mögliche, ja, das sehr Wahrscheinliche, ausgeschlossen wird

Im Jahre 1842 versuchte Christian Doppler die Farbunterschiede bei Doppelsternen damit zu erklären,
dass die Lichtwellen gestreckt werden, sich also ihre Frequenz erhöht, wenn sich die Sterne in
Richtung Beobachter bewegen, und umgekehrt. Diese Theorie wurde jedoch abgelehnt, weil man
meinte, die von Doppler beobachteten Farbunterschiede werden lediglich durch eine unterschiedliche
Leuchtkraft der Sterne verursacht.

Drei Jahre später machte sich Christoph Ballot daran, den Dopplereffekt bei Schallwellen nachzuweisen,
indem er einen ganz bestimmten Ton von Trompetern spielen ließ, die sich auf einem Zug befanden und
an neben dem Bahndamm stehende Beobachter vorbei fuhren. Tatsächlich stellten diese eine
Verschiebung um einen Halbton fest.






Bild 2. Optischer Dopplereffekt

(dargestellt von Ales Tosovsky)
Bewegen sich Sender und Empfänger
aufeinander zu, werden die Wellen
gestaucht und umgekehrt.
 
Man hätte aus dem Versuch von Ballot schließen müssen, dass Doppler Recht hatte, was ja dann auch
durch Hubble endgültig bewiesen wurde, und Farbunterschiede bei Doppelsternen tatsächlich aus
Frequenzverschiebungen resultieren können. 
Das wurde aber nicht getan und damit die bedeutsame
Erkenntnis nicht gewonnen, dass, wie beim Schall, auch beim Licht das klassische Relativitätsprinzip
keine Gültigkeit hat.
 

Nach dem klassischen Relativitätsprinzip müsste sich die Schallgeschwindigkeit erhöhen, wenn sich
die Geschwindigkeit des Senders erhöht (vSchall 1 + vSender = vSchall 2), was aber nicht geschieht,
sondern es erhöht sich lediglich die Schallfrequenz, weil sich der Schall in einem Medium ausbreitet,
dessen Teilchen auf Grund ihrer Masse ein Trägheitsmoment haben.

Würde es sich beim Licht um eine masselose Strahlung handeln, gäbe es hier kein Trägheitsmoment,
so dass das klassische Relativitätsprinzip greift. Tatsächlich aber ist die Geschwindigkeit des Licht, 
wie die des Schalls, konstant, kommt es hingegen, auch wie beim Schall, lediglich zum Dopplereffekt.

Dennoch wird bis heute folgende Ansicht vertreten:

Elektromagnetische Wellen breiten sich auch im Vakuum ohne Medium aus. Wenn sich der Sender
der Wellen relativ zum Empfänger bewegt, tritt ebenfalls eine Verschiebung der Frequenz auf.
Dieser
Relativistische Doppler-Effekt ist darauf zurückzuführen, dass die Wellen sich mit endlicher
Geschwindigkeit, nämlich der Lichtgeschwindigkeit, ausbreiten. Man kann ihn als geometrischen
Effekt der Raum-Zeit auffassen.
    Wikipedia

Danach handelt es sich also beim Licht um einen relativistischen Dopplereffekt, einen geometrischen
Effekt der Raum-Zeit, darauf zurück zu führen, dass sich Licht mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

Der Wahnsinn hat Methode, wie auch die Deutung folgender Erscheinung zeigt.

Werden Elektronen in einem Vakuum beschleunigt, erfordert das einen progressiven Energieeinsatz.
Offenbar bewegen sie sich durch ein Medium und erfahren so mit zunehmender Geschwindigkeit
einen wachsenden Widerstand. Erklärt wird dieser Effekt jedoch mit einer relativistischen
Massenzunahme der Elektronen.

Verdrängte Wahrheit

Es ist unerheblich, was Newton oder Einstein hinsichtlich des Äthers dachten, die Wahrheit ist, dass
er doch existiert und zwar genau so, wie es sich Descartes, Huygens, Le Sage, Kant, Lorentz und
viele mehr vorstellten bzw. vorstellen, nämlich als allseits permanent vorhandenes Medium, das
Träger der Gravitation ist und zugleich das Universum auseinander treibt, das Träger des Lichts
ist und den optischen Dopplereffekt ermöglicht, das beschleunigten Elektronen einen Widerstand
entgegen setzt.

Sapere aude!

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