Auf dem Irrweg 
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Materie und Energie

Die Menschheit taumelt mehr denn je zwischen Fortschritt und Niedergang. Einerseits bedient sie sich moderner
Maschinen und Computer, schaut mit Teleskope bis an den Rand des Universums und unterhält sogar eine
Raumstation, andererseits erlebt indoktrinärer Glaube eine Blütezeit, tobt ein Kampf zwischen Klugheit und
Dummheit, zwischen Vernunft und Verblendung, der das Schlimmste befürchten lässt.

Die Physik hat einen maßgeblichen Anteil daran, denn statt den Menschen ein realistisches, von Aberglaube
und Hirngespinsten freies, Weltbild zu vermitteln, befeuert sie geradezu die Phantasie, indem behauptet wird,
dass es neben der Materie noch immaterielle Größen und Kräfte im Universum gibt. 

So wie man dereinst ein ganzes Göttergeschlecht erdachte, denen das Auftreten von Naturerscheinungen
oder Prozessen zugeschrieben wurde, hat man in der Physik imaginäre Größen ersonnen und der Materie  
Eigenschaften angedichtet, die sie nicht hat, um erklären zu können, was noch gar nicht erklärbar war.

Dabei ist man zwei Blendern auf den Leim gegangen und vertut jetzt jeden Hinweis der Natur, dass etwas
schief läuft. Ignoranz, Arroganz und Opportunismus lassen in der Physik seit einiger Zeit geschehen, was
in dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" so trefflich und anschaulich beschrieben wird:

Die Obrigkeit ist von einer Idee so besessen und die Untertanen so hörig und beflissen,
dass gemeinschaftlich der gesunde Menschenverstand auf der Strecke bleibt.

Es war Anfang des 20.Jahrhunderts, als man in der Physik an einem Scheideweg stand, weil die klassische
Physik anscheinend nicht mehr genügte, um alle Naturerscheinungen zu erklären, da einige Prozesse, so 
wurde zumindest gedacht, relativistischen Einflüssen unterliegen. 

Die Möglichkeit, dass die klassische Physik deshalb versagt, weil schon hier ein folgenschwerer Irrtum
unterlaufen ist, wurde ausgeschlossen und stattdessen die so genannte moderne Physik etabliert.
Inzwischen sind mindestens zwei Erscheinungen bekannt, die den Irrtum offenbaren:

Die beschleunigte Expansion des Universums und das Baryzentrum beim Erde-Mond-System!

Wie könnte das Universum immer schneller expandieren, wenn von der Materie, egal, ob dunkel oder nicht,
eine Anziehungskraft ausgeht? Wie könnte das Baryzentrum in Richtung Mond verlagert sein, wenn jener
vermöge seiner Fliehkraft die Erde zu sich hin zieht?

Das sind zwei Unmöglichkeiten, die ganz klar gegen die Anziehungshypothese und damit für den Äther, der
"Dank" Newton und Einstein ignoriert wird, sprechen. René Descartes lehnte die 
Anziehungshypothese ab
und hatte damit, wie sich jetzt allmählich herausstellt, vollkommen Recht. Für ihn stand fest:

1. Alle Prozesse im Universum resultieren ausschließlich aus Druck oder Stoß;
2. Materie und Raum sind identisch, genauer, ein Raum wird lediglich durch
    die sich über drei Dimensionen erstreckende Materie dargestellt.

Warum er nicht in den Wahn verfiel, unerklärbare Erscheinungen oder Rätsel mit der Wirkung immaterieller Kräfte
oder Größen zu erklären, lag an seinem Motto, von dem er sich bei der Betrachtung der Natur stets leiten ließ:

"Für manche Bestimmungen bedarf es keiner Beweise, weil sie sich von selbst verstehen, und auch wenn die
Erfahrung scheinbar das Gegenteil zeigt, ist man genötigt, mehr der Vernunft, als den Sinnen, zu vertrauen."

 
So bedurfte er denn auch keines Beweises, dass die Schwerkraft und die Gravitation nur durch materiellen
Druck
verursacht werden können. Die Frage war allein, wie das geschieht. Darüber dachte er ausgiebig
nach und kam schließlich auf die 
Ätherwirbeltheorie.

Damit lag er falsch, jedoch nicht vollkommen, denn der Ansatz, den Äther als Druckmedium zu betrachten,
ist richtig
. Was er nicht wissen konnte, ebenso wenig George Le Sage, der später mit seiner Drucktheorie
ebenfalls scheiterte, ist der Umstand, dass nicht nur Ätherströmungen eine Druckwirkung entfalten können,
sondern auch asynchrone Wellen, die durch den Äther laufen und in diesem durch Energieverteilung
Dichteunterschiede, und damit Druckunterschiede, bewirken! 

Die Anziehungshypothese ist der Verursacher einer Fehlentwicklung der Physik, die sich erstmals deutlich
bemerkbar machte, als man bei der Erklärung des Photoeffekts in eine Sackgasse geriet. Statt jedoch den
Fehler zu erkennen und zu korrigieren, fiel man auf Einstein herein, dem nach seinem Tode der Status
eines ungekrönten Kaisers der Physik zuerkannt wird, weshalb seinen Vorstellungen, trotz aller
Widersprüche zwischen Lehre und Natur, immer noch nahezu alle Physiker blindlings folgen.

"Sapere aude!"   I. Kant

C) Giordano B. 110256 Karow, Germany, 2018